Polypropylen (PP)

Definition

Allgemeines Polypropylen (PP) ist der in den vergangenen Jahren am stärksten wachsenden Standardkunststoff. Ursache für dieses Verbrauchswachstum sind unter anderem die Erschliessung neuer Einsatzgebiete (ca. 25 %) die Substitution von anderen Thermoplaste (ca. 60 %) sowie anderer Werkstoffe wie Glas, Papier und Metall (ca. 15 %). Die grossen Einsatzgebiete für Polypropylen sind mit ca. 40 % der Verpackungssektor, gefolgt von der Automobil- und Elektroindustrie, sowie Textilindustrie mit jeweils 20 %. Das breite technische Leistungsspektrum und der günstige Preis sind Wegbereiter für weitere Expansion.

Polypropylen ist ein teilkristalliner Werkstoff. Der kristalline Anteil beträgt je nach den Herstellungsbedingungen für den Formstoff etwa 50 bis 70 %. PP hat eine niedrige Dichte und hat im Vergleich zu PE eine höhere Härte und Steifigkeit und ein besseres Rückstellvermögen.